Was tun bei Windeldermatitis?

Gesunder Po – glückliches Baby? Zugegeben, ganz so einfach ist es nicht. Schließlich gibt es unzählige Faktoren, die die Stimmung eines Babys beeinflussen können. Umgekehrt ließe sich allerdings sagen: Wenn das Kleine einen wunden Popo hat, dann ist es um die gute Laune vermutlich erst einmal geschehen. Doch gereizte Haut im Windelbereich fühlt sich nicht nur unangenehm an. Die so genannte Windeldermatitis sollte auch behandelt werden, um das Entstehen weiterer Erkrankungen wie etwa einem Windelsoor zu verhindern. Für Eltern und beratende Hebammen gilt die Faustregel: Wenn die betroffene Stelle größer ist als der Handteller des Kindes oder sich offene Stellen zeigen, sollte der Rat der Kinderärzt:in eingeholt werden. Zunächst aber ist allzu große Sorge unnötig: Aufgrund der noch wenig ausgeprägten Barrierefunktion der kindlichen Haut ist eine Windeldermatitis in den ersten Lebensmonaten nicht ungewöhnlich – etwa 65 % der Säuglinge leiden mindestens einmal darunter.
Mirfulan® Wund- und Heilsalbe mit bewährter Formel

Damit aus einer Hautreizung im Windelbereich keine Komplikationen wie Pilzerkrankungen erwachsen, ist die zügige Behandlung der betroffenen Stellen mit einer Wund- und Heilsalbe empfehlenswert. Mirfulan® Wund- und Heilsalbe hat eine bewährte Formel und kann bei Anzeichen einer Windeldermatitis – etwa flächigen Rötungen und Schwellungen, aufgeweichter Haut und Berührungsempfindlichkeit – schnell und zuverlässig helfen. Sie wird nach Bedarf ein- oder mehrmals täglich auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Die Salbe ist unter anderem aus Zinkoxid, Harnstoff, Lebertran und Hamamelisrinde zusammengesetzt. Sie kann die wunden und entzündeten Stellen schützen, die Wundheilung beschleunigen und den Regenerationsprozess fördern. Neben der Behandlung mit der Salbe sollten Eltern darauf achten, dass
- möglichst viel Luft an die empfindliche Haut gelangt.
- die Hautbarriere wieder hergestellt wird – hierbei hilft eine zinkhaltige Salbe wie Mirfulan® Wund- und Heilsalbe.
- die Windel für optimale Sauberkeit häufig gewechselt wird.
- Windeln mit modernen Superabsorber-Systemen verwendet werden, die die Haut gut trockenhalten können.
Bei guter Aufklärung der Eltern über die Ursachen der Windeldermatitis und rechtzeitiger Behandlung kann nachfolgenden Infektionen mit Bakterien und Pilzen in der Regel gut vorgebeugt werden.
Eckdaten:
- bewährte Zinksalbe
- zur Behandlung von Windeldermatitis, wunder Haut und Hautrötungen
- kann gereizte Haut schützen, Wundheilung beschleunigen und den Regenerationsprozess fördern
- mit pflegenden und schützenden Eigenschaften
- Wirkstoff: Zinkoxid
- erhältlich in der Apotheke, PZN 00680354
- sonstige Bestandteile: Harnstoff, Lebertran, Hamamelisrinde-Destillat, weißes Vaselin, Wollwachsalkoholsalbe (= Wollwachs, Cetylstearylalkohol), dünnflüssiges Paraffin, Glycerolmonostearat 40-50%, 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol-L-(+)-6-O- Palmitoylascorbinsäure-Citronensäure-1-Wasser-Glycerolmonostearat-Propylenglycol (10:5:2,5:5:27,5) (G/G) (= Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol), gereinigtes Wasser
Mirfulan® 10 g/100 g Salbe
Wirkstoff: 10 g Zinkoxid. Zusammensetzung: 100 g Salbe enth.: 10 g Zinkoxid. Sonst. Bestandt.: Harnstoff; Lebertran (standard. auf 10 000 IE Vit. A u. 2 000 IE Vit. D3 pro g Lebertran); Hamamelisrinde, Destillat mit Ethanol/Ethanol-Wasser (%-Angaben); weißes Vaselin, Wollwachsalkoholsalbe; dünnflüssiges Paraffin; Glycerolmonostearat 40-55; 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol-L(+)-6-0-Palmitoylascorbinsäure-Citronensäure-1H20-Glycerol-monostearat-Propylenglycol (10:5:2.5:5:27.5) (G/G); gerein. Wasser. Anwendungsgebiete: Abdeck.-protektive u. sekretbind. Behandl. v. nichtinfiz. akuten u. subakuten Hautschäden, mit Rötung, Juckreiz u. Schmerzen (z. B. Windeldermatitis). Zinkoxid: abdeckend-protektiv u. sekretbindend. Hinweis: Sollte sich im betroffenen Hautbereich keine Besserung einstellen, oder sollten die Beschwerden fortbestehen, ist ein Arzt aufzusuchen. Gegenanzeigen: Allergie geg. den Wirkstoff, Wollwachsalkohole od. and. sonstigen Bestandteile. Infizierte Wunde. Warnhinweis: Enthält Ethanol, Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol, Cetylstearylalkohol und Wollwachs. Packungsbeilage beachten. Nebenwirkungen: Gelegentlich: Lokale Unverträglichk.-/ Überempf.lichk.reak. wie Juckreiz, Nässen, Rötung, Austrockn., allerg. Kontaktreaktionen. Sehr selten: Mögl. leichtes Brennen nach Auftragen auf stark entzündl. Hautpartien. Apothekenpflichtig. Stand: August 2020. Zulassungsinhaber: Recordati Pharma GmbH, Eberhard-Finckh-Str. 55, 89075 Ulm.
